
Mit ihrem aktuellen Album „
Cruel Machine" melden sich die Italiener von
The Spiritual Bat eindrucksvoll zurück. Geboten werden wieder einmal wirbelnde Gitarren, eine Stimme, die leicht an Monica Richards anlehnt, ohne dabei auch nur im Geringsten ihre eigene Attitüde zu vernachlässigen sowie ein markanter Bass, der das ganze, zusammen mit der Drummachine perfekt abrundet.
Der Opener „Cruel Machine" beginnt mit einem lässigen Bass, begleitet von wirbelnden Gitarren, die sofort ins Ohr gehen und darin hängen bleiben. Das Gitarrenspiel erinnert an eine gute Mischung aus alten Christian Death und Faith & The Muse, ohne auch nur im Ansatz wie eine Kopie zu klingen. Der Leidenschaftliche Gesang Rosetta's gibt dem Ganzen noch die gewisse Würze, die den Song ziemlich Ohrwurmlastig werden lässt.
„Thunderstorm" kommt etwas gediegener daher, die Gitarre weitaus britischer, weniger wirbelnd, dafür melodischer und ziemlich an die heutigen größen der UK-Szene erinnernd. Etwas treibender und gesanglich noch melodischer tänzeln sich Dario und Rosetta hier durch den Song, mit viel Atmosphäre und Melodik, die einen glatt zum Schwärmen bringt.
In der Mitte des Albums, genauer gesagt mit „Chance" kommt ein Uptempo-Song, desses Sound sich wieder ein erneutes Mal stark von den vorigen Songs distanziert. Die Gitarren weitaus gezielter eingesetzt, eher im Hintergrund, dazu ein relativ dominanter Synthi-Sound, der sofort hängen bleibt, ein ziemlich ergreifender Gesang und die durchgehend treibenen Drums... Ein perfektes must-have auf der Tanzfläche!
Alles in Allem kann man beruhigt sagen, dass The Spiritual Bat auf jeden Fall ihre Standards halten und Fans der bisherigen Veröffentlichungen von Cruel Machine begeistert sein werden. Diese Scheibe sollte in keiner guten Goth-Sammlung fehlen.
Mehr Infos hier: